Geschichte
Zum 145. Geburtstag der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich
Von Karl W. Schwarz
Die Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich ist die älteste evangelische territorialgeschichtliche Vereinigung im deutschen Sprachraum. Ihre Aufgabe wurde im ersten Statut in § 2 festgelegt, nämlich „die Erforschung, Sammlung, Erhaltung, Veröffentlichung und Bearbeitung der auf den Protestantismus in Österreich bezüglichen Denkmale, Schriftstücke, Druck- und Bildwerke, Nachrichten u.s.w.“ zu leisten.
Diese Zielsetzung ist nach wie vor und ohne Abstriche gegeben. Die Gesellschaft wird – mit Worten Gustav Reingrabners ausgedrückt – ihre Bedeutung für den österreichischen Protestantismus, aber auch für die kirchengeschichtliche Forschung, und zwar über Österreich hinaus, behalten. Es wird ihr gelingen, einen entsprechenden Leserkreis zu gewinnen und das Forschungsinteresse an der Geschichte des Protestantismus im gegenwärtigen, aber auch im vormaligen Österreich zu pflegen.
Die Gesellschaft wird sich wie bisher als Plattform für die unterschiedlichen Zugänge anbieten und fakultäts- und theologiegeschichtliche, territorial- und zeitgeschichtliche, kultur- und diasporawissenschaftliche, rechts-, kunst- und frömmigkeitsgeschichtliche, sozial-, politik-, milieugeschichtliche Perspektiven zusammenführen und im Kontext ihrer theologischen Verankerung analysieren, diskutieren und zur Darstellung bringen. Dafür ist ein finanzieller Rahmen erforderlich, der durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Subventionen aufgebracht wird. Es ist das Ziel dieses Überblicks, Leserinnen und Leser für das Jahrbuch
Um die Gründung der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus im Jahre 1879 richtig würdigen zu können, muss zum einen auf das damals bevorstehende Jubiläum des josephinischen Toleranzpatents (1781) hingewiesen werden, zum anderen aber auf die deutliche katholische Instrumentalisierung der Geschichtsforschung um die Mitte des 19. Jahrhunderts. 1854 war in Wien das „Institut für Österreichische Geschichtsforschung“ gegründet worden. Damit verfolgte der Cultus- und Unterrichtsminister Leo Thun-Hohenstein (1811–1888) das Ziel, die Pflege der österreichischen Reichsgeschichte unter prononciert katholischem Vorzeichen zu optimieren und als katholisches Gegenstück der führenden preußischen Geschichtsforschung entgegenzustellen. Es wurde von einem Ordensmann, dem Benediktiner Albert Jäger (1801–1891) geleitet, einem engen Mitarbeiter des Ministers. Für die Universität Wien als eine katholische Stiftung galt die spezifische Aufgabe, den katholischen Standpunkt zu vertreten, die Interessen der römisch-katholischen Kirche zu fördern und Angriffe gegen dieselbe auch abzuwehren, mit Nachdruck etwa aus den Fächern Philosophie und Geschichte, da hier gegebenenfalls ‚feindselige Richtungen‘ zu registrieren wären. Damit war nicht ausdrücklich, aber doch auch der Protestantismus mitgemeint, obwohl er seit dem Märzpatent 1849 als formal gleichberechtigt galt und den Status einer öffentlich-rechtlichen Korporation einnahm.
1855 wurde das Konkordat mit dem Hl. Stuhl abgeschlossen, das den Höhepunkt der Ära Thun und den kulturpolitischen Sieg des Katholizismus auf allen Ebenen markierte. Es wurde von Franz Grillparzer (1791–1872) mit spöttischen Epigrammen kommentiert: „Verkehrt ihr mit Moder und Schimmel / mit Konkordat und Glaubensgericht / Gewinnt ihr die erste Stelle im Himmel / aber in Deutschland nicht.“ Das Konkordat geriet zum Streitobjekt und wurde von den in den Hintergrund gedrängten Liberalen heftig bekämpft. Die militärischen Niederlagen Österreichs in Oberitalien 1859 brachten die Wende und die Rückkehr des Liberalismus als wirksame politische Kraft in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts. Thun musste 1860 zurücktreten, seine Vision vom österreichischen Gesamtstaat war endgültig gescheitert – nicht zuletzt an seiner politischen Fehleinschätzung des magyarischen Protestantismus.
In der nun folgenden liberalen Epoche erhielt das „Institut für österreichische Geschichtsforschung“ mit dem deutschen Pfarrersohn Theodor Sickel (1826–1908) 1869 sogar einen evangelischen Direktor. Den politischen Höhepunkt dieser Ära bildete das Staatsgrundgesetz von 1867, die Verfassung der konstitutionellen Monarchie mit ihren religionsrechtlichen Folgegesetzen, die als Maigesetze 1868 in die Geschichte eingegangen sind, schließlich auch das Reichsvolksschulgesetz 1869 und nicht zuletzt die Kündigung des Konkordates 1870.
Damit sind wir nahe an die Gründung der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich herangekommen. Sie erfolgte mit Wirkung vom 9. August 1879. Dieses Datum steht auf dem Bescheid des k.k. Ministeriums des Inneren, mit dem die eingereichten Statuten genehmigt wurden. Die Männer der ersten Stunde waren der aus der Toleranzgemeinde Rutzenmoos in Oberösterreich stammende Pfarrer von Brünn/Brno Gustav Trautenberger (1836–1902), der reformierte Oberkirchenrat Charles Alphonse Witz-Oberlin (1845–1918) und der in Teschen/Tĕšín/Cieszyn wirkende schlesische Senior und Reichsratsabgeordnete Theodor Carl Haase (1834–1909).
Von Trautenberger stammte der erste Impuls. In seiner Zeitschrift Halte, was du hast! hatte er schon 1875 den nachfolgenden Gedanken formuliert (1875/7, S. 87):
"Die ev. Kirche Österreichs wird in sechs Jahren die erste Säcularfeier ihrer staatlichen Existenz begehen. Wir zweifeln keinen Augenblick, dass sie sich zu dieser Feier würdig vorbereiten werde. Wir haben diesbezüglich gar Manches auf dem Herzen. Für heute nur die Frage: Sollten nicht auch wir, wie unsere Glaubensbrüder in Frankreich und die Israeliten in Österreich, einen historischen Verein in unserer Mitte aufrichten? – Man sage, was man wolle: die Geschichte ist und bleibt die Lehrmeisterin der ganzen Menschheit, wie einzelner Menschheitsgruppen. Wären sie mit ihren Lehren uns stets gegenwärtig gewesen, so wäre gar mancher Missgriff im protestantischen Lager Österreichs vermieden worden und manche Niederlage uns erspart geblieben."
Er nahm Bezug auf die Gründung der „Société de l’histoire du protestantisme français“ in Paris, die auf der Pariser Weltausstellung 1878 die goldene Medaille und auf der Wiener Weltausstellung 1873 die Fortschritts-Medaille erhielt. Hinzu gesellte sich in Wien die „Alliance israélite“ mit ihrem Forschungsinteresse, dem die Protestanten nicht nachstehen wollten – schon gar nicht mit ihrer Neigung zur ,Moderne‘, um sich vom Antimodernismus der Katholiken abzugrenzen. Eine ‚Fortschrittsmedaille‘ wäre da genau das Richtige gewesen.
Der aus dem Elsass stammende reformierte Oberkirchenrat Witz-Oberlin sekundierte seinem lutherischen Amtsbruder und forderte die Mitglieder der evangelischen Kirche, deren Geistliche und Freunde auf, ihre Zustimmung zur sofortigen Gründung eines historischen Vereins zu bekunden. Das Interesse war enorm. Das Anliegen, die Geschichte des Protestantismus seit dem Beginn der Wittenberger Reformationsbewegung bis zur – damaligen – Gegenwart zu erforschen und darzustellen, verband sich mit der Suche der Minderheitskirche nach einer eigenen Identität im katholischen Habsburgerreich.
Gustav Reingrabner hat das sehr treffend beschrieben: „Die Identitätsfindung des nach wie vor um seine innere Positionierung ringenden österreichischen Protestantismus war ein unausgesprochener, aber deutlich sichtbarer Zug der Forschung und publizistischen Tätigkeit.“ (Reingrabner 2004, S. 196).
Der Gründungsvorstand bestand, neben den erwähnten drei Herren Witz-Oberlin, Haase als Vizepräsidenten und Trautenberger als Sekretär, aus dem zum Präsidenten gewählten Professor für Kirchengeschichte Karl Ritter von Otto (1816–1897), dem Reichsratsabgeordneten Ernst Bareuther (1838−1905) als Kassier und dem Mödlinger Pfarrer Johann W. Heck (1843–1892) als Archivar. Theodor Sickel hatte seine Beteiligung als Herausgeber des Jahrbuchs zurückgewiesen. Als Beiräte wurden gewählt: der Superintendent der Wiener Diözese und Pfarrer in Treßdorf (Kärnten) und zeitweise auch Reichsratsabgeordneter Carl Bauer (1834–1895), der Direktor des k.k. Staatsgymnasiums Prag-Kleinseite Gottlieb Biermann (1824–1901), der Direktor des k.k. Franz-Josef-Gymnasiums in Wien Carl Burkhard (1824–1893), der Kurator der Prager evangelischen Gemeinde Werner Friedrich Frh. von Riese-Stallburg (1815–1887), der aus Siebenbürgen stammende k.k. Oberkirchenrat Eugen von Trauschenfels (1833–1903) und der Reichsratsabgeordnete und Superintendentialkurator in Asch/Aš Carl Moritz Graf von Zedtwitz (1830–1915).
Der Vorstand wurde hier in seiner topographischen Weite aufgelistet, weil er doch die Evangelische Kirche A. u. H.B. im alten Österreich zu repräsentieren vorgab. Mit vier aktiven Reichsratsabgeordneten war zugleich ein deutliches Signal für die politische Präsenz des auflebenden Protestantismus gegeben. Freilich fehlten vorerst tschechische Forscher, die erst 1882 mit Daniel Molnár (1819–1889), dem Superintendenten in Prag/Praha, und 1899 mit Gustav Adolf Skalský (1857–1926), dem Praktologen an der Wiener Fakultät, in den Vorstand berufen wurden. Letzterer trug sehr viel zur Erforschung der österreichischen Territorialkirchengeschichte bei und leistete wertvolle Rezensionsarbeit der tschechischen Literatur. Immerhin verdient Beachtung, dass das Jahrbuch von Pfarrer Josef Dobiáš (1831−1908) zum Vorbild für die Gründung der Zeitschrift Časopis Historický genommen wurde, die sich ausschließlich kirchengeschichtlichen Themen widmete. Zur slawischen Nation ist auch der slowakische Kirchenhistoriker Ján Kvačala (1862−1934) zu zählen, der mit seiner Wiener theologischen Dissertation (1892) die moderne Comeniusforschung begründete. Als Professor an der Universität in Dorpat/Tartu/Jurjew beteiligte er sich an der Arbeit der Gesellschaft und wurde 1905 zu deren Ehrenmitglied ernannt. Den polnischen Zweig des schlesischen Protestantismus vertrat der poloniophile Senior und spätere mit den Stimmen der polnischen Gemeinden gewählte Superintendent in Teschen, Haase, der auch einige einschlägige Beiträge im Jahrbuch publizierte.
Als Sitz der Gesellschaft fungierte das reformierte Pfarramt in der Wiener Dorotheergasse 16; dem dort amtierenden Pfarrer Witz-Oberlin oblag zwischen 1889 und 1918 auch die Präsidentschaft. Er war dem zum Ehrenpräsidenten gewählten Otto nachgefolgt.
Der erste wissenschaftliche Beitrag in dem 1880 erschienenen ersten Jahrgang des Jahrbuchs stammte vom Präsidenten Otto, der sich den Anfängen der Reformation im Erzherzogtum Österreich (1522–1564) widmete; den zweiten Beitrag lieferte der langjährige Pfarrer in Laibach/Ljubljana Theodor Elze (1823–1900), der die Anfänge des Protestantismus in Krain darstellte. Wenn wir diesen noch die weiteren von Trautenberger über Olmütz und Böhmen zur Zeit der Schlacht auf dem Weißen Berg sowie die mährische Wallachei, von Haase über Bielitz, von Pfarrer Friedrich Koch (1838–1929) über Oberösterreich, von Bernhard Czerwenka (1825–1886) über die Steiermark hinzufügen, ergibt dies ein buntes Kaleidoskop zur altösterreichischen Geschichte. Das besondere Engagement Trautenbergers führte dazu, dass er als Kandidat für die Nachfolge Ottos am Lehrstuhl für Kirchengeschichte vorgesehen wurde. Doch regte sich dagegen Einspruch seitens der reformierten Kirche, sodass der junge Berliner Dozent Georg Loesche (1855–1932) zum Zuge kam. Dieser hatte im Unterschied zu Trautenberger noch sehr wenig publiziert, aber mit der Arbeit über Johannes Mathesius (1504–1565) bereits begonnen, jenem Lutherschüler und Reformator in Westböhmen, der für Loesche ein „Brückenbauer zwischen Deutschland und Österreich“ gewesen ist. Als erster Biograph des Reformators und als zeitweiliger Protokollant von Luthers Tischreden war Mathesius in Loesches Blickfeld geraten. Ihm widmete Loesche seine Antrittsvorlesung am 12. Oktober 1887; Mathesius wurde sein Arbeitsfeld, noch ehe er selbst zum wichtigsten Historiographen des österreichischen Protestantismus aufstieg – mit seiner Gesamtdarstellung in drei wachsenden Auflagen (1902, ²1923, ³1930), die als maßgebliche Publikation über viele Jahre den wissenschaftlichen Diskurs bestimmte. 1888 war er in den Vorstand aufgenommen und ihm auch die Herausgabe des Jahrbuchs überantwortet worden, 1905 wurde er zum Vizepräsidenten gewählt.
Im Jubiläumsband 1904 resümierte Witz-Oberlin in seinem „Rückblick“ über das Vierteljahrhundert seiner Tätigkeit und der Arbeit der Gesellschaft voll froher Genugtuung:
"Unsere Gesellschaft hat im Dienste der Wissenschaft einen doppelten Zweck verfolgt: sie hat das Interesse für das Glaubensleben der Vergangenheit zur Kräftigung der Heimatliebe geweckt und die Heimatliebe verklärt durch eine sorgsamere, pflichtgemäßere Pflege des väterlichen Erbes. Und in diesem ebenso patriotischen als evangelischen Sinne gedenkt sie weiter zu arbeiten, unentwegt und unverdrossen."
Seinen Patriotismus, gepaart mit einer ausgesprochen hofburgaffinen Einstellung, brachte er in immer wiederkehrenden Würdigungen des Kaiserhauses und seines Regenten – nicht zuletzt auch im Jahrbuch – zum Ausdruck.
Zu Loesche ist nachzutragen, dass er 1921 nicht nur zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt, sondern auch als korrespondierendes Mitglied in die kaiserliche Akademie der Wissenschaften berufen wurde, was seinen erfolgreichen Werdegang zweifellos krönte. Das Jahrbuch füllte er mit seinen Beiträgen, die bisweilen das Maß von Monographien (1911, 1915, 1920, 1921/1922, 1923, 1929) erreichten und den wissenschaftlichen Ruf dieses Organs bestimmten. Er legte ein umfangreiches Programm für die Erforschung der hiesigen Protestantengeschichte vor – mit Quelleneditionen und Darstellungen. Gemeinsam mit seinem Nachfolger Karl Völker (1886–1937) und mit Gustav Adolf Skalský verfolgte er bis 1929 das einschlägige (auch tschechische und polnische) Schrifttum und erschloss es durch eingehende Rezensionen dem Leserkreis des Jahrbuchs. 1905 wurde der katholische Grazer Historiker Johann Loserth (1846–1936) mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet und damit dessen unermüdlicher Einsatz für die Erforschung der innerösterreichischen Reformationsgeschichte gewürdigt.
Zu Loesches Nachfolger am Wiener Lehrstuhl wurde aber nicht sein Schüler Völker berufen, der gezwungen war, auf den Lehrstuhl für Praktische Theologie auszuweichen, sondern Johannes von Walter (1876–1940); dieser trat 1921 in den Vorstand der Gesellschaft ein und gehörte diesem auch nach seinem Wechsel an die Universität Rostock bis 1929 an. Neben Loesche, der von 1891 bis 1929 das Jahrbuch herausgab, gehörten zeitweise Trauschenfels und seit 1909 Skalský zum Präsidium. 1905 wurden neben Loserth der Stuttgarter Pfarrer Gustav Bossert (1841–1925), Johannes Scheuffler (1837−1917), Pastor in der Umgebung von Dresden, und der schon erwähnte Kvačala zu Ehrenmitgliedern ernannt; 1927, kurz vor seinem Ableben, erhielt auch der Wiener Pfarrer und ao. Oberkirchenrat Paul von Zimmermann (1843–1927) diese Ehrung. 1921 wechselte der oberösterreichische Superintendent J. Friedrich Koch (1838–1929) als Vizepräsident ins Präsidium.
Mit dem Jahrbuch 1930 kam es auch zu einem Wechsel im Vorstand. Völker übernahm die Leitung, der Brünner Senior Ferdinand Schenner (1875–1940) und der vormalige Präsident des Oberkirchenrates Wolfgang Haase (1870–1939), der Sohn des Gründers, traten ebenfalls in den Vorstand ein. 1935 verstarb im 90. Lebensjahr der seit 1909 mit der Funktion des Schatzmeisters betraute Markus Stein (1845–1935), der den Leipziger Verlag Julius Klinckhardt mit dem Wiener Verlag Manz fusioniert und dem von ihm verlegerisch betreuten Jahrbuch gerade auch als Vorsitzender des „Vereins österreichisch-ungarischer Buchhändler“ den Weg in den Buchhandel geöffnet hatte. In der Ära des katholischen ,Ständestaates‘ beklagte die Gesellschaft verunglimpfende Darstellungen der Reformation, insbesondere in dem Goldene[n] Buch der Vaterländischen Geschichte für Volk und Jugend Österreichs, ein ‚Kultbuch‘ das die Reformation ausschließlich als fatalen Irrtum abkanzelte und die „Gegenreformation“ als historischen Bezugspunkt für die unmittelbare Gegenwart des „Kruckenkreuz-Österreich“ zu preisen wusste. Dem wurde von evangelischer Seite die 1936 in Zürich erschienene ‚Beschwerdeschrift‘ Die Gegenreformation in Neu-Oesterreich entgegengesetzt.
Der allzu frühe Tod Völkers 1937 erzwang einen Wechsel im Vorstand: Das bisherige Vorstandsmitglied (seit 1934) Josef Kallbrunner (1881–1951), Direktor des Hofkammerarchivs, übernahm die Präsidentschaft, während die Herausgabe des Jahrbuchs Völkers Schüler Paul Dedic (1890–1950) übertragen wurde. Dessen Berufung an die Fakultät war freilich 1937/38 wiederholt gescheitert. In einem Projekt, das den Ausbau der Fakultät vorsah, hätte Dedic eine Professur für die Kirchengeschichte des Donau- und Karpatenraumes wahrnehmen sollen – dies scheiterte aber am Nein der Münchener NS-Parteikanzlei. So war Dedic gezwungen, von Graz aus und im Schul- bzw. im Archivdienst seinen Forschungen nachzugehen. Dabei spielten die Reformationsgeschichte Innerösterreichs, die Geschichte des Geheimprotestantismus sowie die Exulantenforschung eine große Rolle. In der Nachfolge Loserths nahm er sich auch der Geschichte der Täuferbewegung an und sammelte entsprechende Dokumente. Ins Präsidium traten weiter der zum Ordinarius berufene Berliner Dozent Hans Georg Opitz (1905–1941), der freilich bald zum Kriegsdienst eingezogen wurde und an der Ostfront fiel, und bis 1945 Gustav Entz (1884–1957), der Praktologe der Wiener Fakultät, ein. Das Schatzmeisteramt blieb in der Familie Stein, denn des verstorbenen Schatzmeisters Sohn Robert Stein (1899–1970) übernahm die Geschäfte. In den Beirat traten die Superintendenten Theophil Beyer (1875–1952), Johannes Heinzelmann (1873–1946), Jakob Ernst Koch IV. (1865–1947), der Präsident der Deutschen Evangelischen Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien Erich Wehrenfennig (1872–1968), der Grazer Archivdirektor Max Doblinger (1873–1965) und der Senior in Graz Karl Eckhardt (1857–1946) ein.
In den Jahrbüchern 1938 und 1939 finden sich begeisterte Vorworte des Vorstands über die Heimkehr Österreichs ins „Mutterland der Reformation“ und damit die Erfüllung der großdeutschen Sehnsucht. Darin wird auch die Verpflichtung der Gesellschaft angesprochen, ihren Teil „in den Dienst unseres Volkes“ zu stellen und die „hohen Werte völkischer und religiöser Begeisterung“ zu vermitteln. So haben die Phrasen der anbrechenden neuen Zeit auch im Jahrbuch ihre Spuren hinterlassen. Ausdrücklich wurde 1939 auch das Interesse an der Geschichte der Evangelischen in den sudeten- und karpatendeutschen Landschaften zum Ausdruck gebracht und als Aufgabe in Erinnerung gerufen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Arbeit der Gesellschaft mit großer Verzögerung. Das erste Jahrbuch erschien erst 1951, auch gekennzeichnet als Festschrift für den reformierten Systematiker Josef Bohatec (1876–1954) zum 75. Geburtstag. Darin wurden die „bahnbrechenden Leistungen des großen Gelehrten“ gewürdigt, „die der ganzen wissenschaftlichen Welt gehören [und die] nicht nur auf dem Boden Österreichs emporgereift sind, sondern selbst ein bedeutsames Stück Gegenwartsgeschichte des österreichischen Protestantismus darstellen“. Vielleicht signalisiert dies eine gewachsene theologische Profilierung der Kirchengeschichte, die sich dadurch von einer bloß territorialgeschichtlich orientierten Deutung eines konfessionellen Segments der österreichischen Gesellschaft unterscheidet. Die Kirchengeschichte stellt auch einen Brückenschlag zur Fakultäts- und zur Theologiegeschichte dar.
Das Jahrbuch wurde nunmehr vom Ordinarius für Kirchengeschichte Wilhelm Kühnert (1900–1980) herausgegeben, der gemeinsam mit Josef Karl Mayr (1885–1960), dem ehemaligen Direktor des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, der 1946 aus politischen Gründen in den Ruhestand versetzt worden war, seit 1951 das Präsidium der Gesellschaft innehatte und 1955 das 75-Jahr-Jubiläum der Gesellschaft zelebrierte. Über dreißig Jahre leitete er die Arbeit der Gesellschaft, prägte den Ruf des Jahrbuchs, stets darauf bedacht, die Waage zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und gemeindenaher Aufarbeitung lokaler und regionaler Kirchengeschichte zu halten, dabei aber nicht in eine populäre Chronistik abzugleiten. Die Kontakte zu den historischen Vereinen in den Bundesländern wurden aufgenommen und deren Publikationsorgane im Jahrbuch vorgestellt und darin vorkommende ‚Protestantica‘ rezensiert.
Das Schatzmeisteramt übernahm bis 1979 der Wiener Superintendent Georg Traar (1899−1980), das des Schriftführers bis 1966 der nach Saarbrücken bzw. Tübingen berufene Wiener Mediävist und Theologe Harald Zimmermann (1926−2020).
Seit 1951 hat sich die Historikerin und Theologin Grete Mecenseffy (1898–1986) in die Annalen des Jahrbuchs eingetragen. Nachdem sie mit Arbeiten zur oberösterreichischen Reformationsgeschichte promoviert (1951) und habilitiert (1952) wurde, die sie zum Teil im Jahrbuch publizieren konnte, rückte sie mit ihrer Gesamtdarstellung der Geschichte des Protestantismus in Österreich (1956), dem maßgeblichen Nachschlagewerk über viele Jahre, in den Vordergrund. Sie folgte 1961 dem verstorbenen Vizepräsidenten Mayr in dessen Funktion und bekleidete diese bis 1981. In der Nachfolge von Loserth und Dedic widmete sie sich der Täuferforschung und krönte diese Arbeit durch die Herausgabe dreier Quellenbände (1964, 1972, 1983). 1981 wurde ihr, wie schon zuvor 1979 Kühnert, Bischof Oskar Sakrausky (1914−2006) (der sich eindringlich um die Berücksichtigung der Frömmigkeitsgeschichte bemühte) und Georg Traar, die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die Hundertjahrfeier der Gesellschaft 1979/80 markierte einen Wendepunkt. Seit 1978 öffnete sich die Gesellschaft zunehmend den Themen der zeitnahen Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts, zu ersehen an dem von Reingrabner und dem Berichterstatter herausgegebenen Quellenband 1988/89. Zuvor waren zeitgeschichtliche Fragestellungen weitestgehend ausgeklammert worden; in kirchengeschichtlichen Gesamtdarstellungen, die im Kontext der Gesellschaft entstanden, standen die kurzen Bemerkungen zur NS-Zeit durchwegs in einem aussagekräftigen Spannungsverhältnis zum anhaltenden Lamento über Gegenreformation und ‚Ständestaat‘.
1979 begann die Ära Barton. Peter F. Barton (1935–2014) veröffentlichte 1961 eine erste Studie zur österreichischen Reformationsgeschichte im Jahrbuch. Ihr folgte nebst zahlreichen Rezensionen 1963 ein Register sämtlicher Beiträge im Jahrbuch zwischen 1880 und 1961, das er gemeinsam mit dem Direktor des Presseverbandes Karl Spitzer (1917–1972) herausgab. Dem Register folgte 1973/74 eine zweite Auflage, schließlich 1999 eine fast 900 Seiten umfassende Bibliographie zur Geschichte […] des Protestantismus in Österreich und der ehemaligen Donaumonarchie als Sonderband des Jahrbuchs – ein unverzichtbares Hilfsmittel, das dringend einer Fortsetzung bedarf. Außerdem verfasste er 1987 einen Überblick über die Geschichte der Evangelischen in Österreich unter dem Titel Evangelisch in Österreich. Durch seine Leitung des von der EKD finanzierten „Instituts für protestantische Kirchengeschichte Wien“ – mit einer bemerkenswerten Reihe Studien und Texte zur Kirchengeschichte und Geschichte – kam es zu vielfältigen Kooperationen mit der Gesellschaft, aber auch mit einschlägigen Forschungspartnern in den Nachfolgestaaten der Donaumonarchie. Hervorgehoben seien hier die „Johannes-Mathesius-Gesellschaft“ mit ihrem Ziel, „Erbe und Auftrag der Reformation in den böhmischen Ländern“ zu untersuchen, der „Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde“ auf Schloss Horneck in Württemberg und die kirchengeschichtliche „Primož-Trubar-Gesellschaft“ in Laibach/Ljubljana mit ihrem Jahrbuch Stati inu obstati – „Stehen und Bestehen/Widerstehen“, das Leitmotiv des slowenischen Reformators Primož Trubar (1508–1586).
Weitete sich das Themenspektrum der Gesellschaft merklich aus (erwähnt seien nur die beiden von Barton herausgegebenen Festschriften zum Toleranzpatentjubiläum 1981), so trat mit den Landesausstellungen seit 1980 (Goldegg) die museale Seite in den Vordergrund und mündete in die Gründung eines eigenen Museumsvereins und der Suche nach einer gesamtösterreichischen Einrichtung. Auch wenn die Gesellschaft nicht explizit genannt wurde, so war sie durch einzelne Mitglieder beratend und gestaltend beteiligt. Die verstärkte Kooperation mit dem seit 1960 in Fresach (Kärnten) angesiedelten Diözesanmuseum und den neu gegründeten Museen in Rutzenmoos (Oberösterreich), vorübergehend Stoob (Burgenland) und Murau, jetzt Bad Radkersburg (Steiermark) vermittelte der Gesellschaft eine weitere Dimension ihrer Tätigkeit.
An den zahlreichen Festschriften der Toleranzgemeinden nach 1981, die im Jahrbuch rezensiert wurden, waren ebenso einzelne Mitglieder des Vorstands beteiligt.
Dem Vorstand gehörten seit 1959 Spitzer, seit 1961 Sakrausky, seit 1970 die ‚Fernsehpfarrerin‘ Stephanie (Nadherny-)Prochaska (1915–1988), der burgenländische Pfarrer, später Superintendent Reingrabner (*1936), der zwischen 1986 und 1996 die Funktion eines Vizepräsidenten bekleidete, weiter der Innsbrucker Pfarrer Wolfgang Liebenwein (1911–1982), der Siebenbürger Otto Folberth (1896–1991) und seit 1972 der zuletzt in Wien lebende Pfarrer und Archivar Bernhard Hans Zimmermann (1904–1993) an. Mit 1976 datiert eine weitere Umgestaltung des Vorstands: Der Salzburger Pfarrer Gerhard Florey (1897–1996), der in Oberwart wirkende Landessuperintendent Imre Gyenge (1925–1996), der zwischen 1983 und 1986 als Vizepräsident fungierte, der Innsbrucker Pfarrer Bernd Hof (*1942) und die beiden Assistenten an der Wiener Fakultät Ernst Hofhansl (1945–2021) und Karl Schwarz (*1952) wurden in den Vorstand berufen. 1981 folgte der Kirchenhistoriker Ulrich Gäbler (*1940), dessen bemerkenswerter wissenschaftlicher Werdegang über Zürich und Amsterdam nach Basel führte, aber mit einer Rezension in unserem Jahrbuch 1966 seinen Anfang nahm. Der Pressepfarrer, später Superintendent in St. Pölten Paul Weiland (1949–2015) nahm die Aufgaben des Verlegers wahr, denn das Jahrbuch war nach 1945 zum Evangelischen Presseverband gewechselt. Hinzu traten der Jurist Kurt Uhlik (1922–1987) und der Siedlungshistoriker Hans Krawarik (*1944), der zwischen 1981und 1996 für das Protokoll der Vorstandssitzungen und Generalversammlungen verantwortlich war. 1983 wurden Florey und Mecenseffy, 1986 Gyenge und Harald Zimmermann, 1993 Bernhard Hans Zimmermann und 1996 Barton zu Ehrenmitgliedern erwählt. Von 1990 bis 2000 gehörten auch der Leiter der Evangelischen Akademie Wien Ulrich Trinks (1930–2008), von 1990–1996 Bischof Dieter Knall (1930–2019) und von 1986-2012 der aus der Zips gebürtige Salzburger Osteuropa-Historiker Friedrich Gottas (1940–2020) dem Vorstand an; Knall wurde 1996, Gottas 2012 zum Ehrenmitglied ernannt.
1996 begann die Ära Reingrabner, der seit 1963 kontinuierlich an der Arbeit der Gesellschaft beteiligt war und mit seiner Gesamtdarstellung zur Geschichte des Protestantismus in Österreich 1981 ein Standardwerk veröffentlicht hatte. An seine Seite als Vizepräsident trat der Kirchenhistoriker der Fakultät Rudolf Leeb (*1958), der schon seit 1993 dem Vorstand angehörte. Er hat 2005 im Rahmen der von Herwig Wolfram herausgegebenen Österreichischen Geschichte den Maßstab setzenden Beitrag über die Reformation und Gegenreformation in Österreich veröffentlicht. Den Vorstand ergänzten weiter der Archivar Ernst Dieter Petritsch (*1951), die Pfarrerin Ingrid Vogel (*1952), als auswärtiges Vorstandsmitglied der in Heidelberg wirkende Philosoph Heimo Hofmeister (*1940), die Pfarrer Herbert Rampler (*1957) und Marco Uschmann (*1966), Militärsuperintendent und seit 2016 Privatdozent an der Fakultät Karl-Reinhart Trauner (*1966), Günter Merz (*1958), ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des Evangelischen Museums in Rutzenmoos, und Bernd Zimmermann (*1947), Generalsekretär des „Instituts für Österreichkunde“. Gekennzeichnet ist diese Periode einerseits durch die verstärkte Berücksichtigung der Kirchengemeinden, deren Festschriften im Jahrbuch besprochen wurden, andererseits durch die Beziehung zur römisch-katholischen Kirchengeschichtsforschung, mit der es neben der „Österreichischen Subkommission der Internationalen Kommission für vergleichende Kirchengeschichte“ zu gemeinsamen Vorlesungen im Rahmen universitätsgeschichtlicher Lehrveranstaltungen kam. Das von Barton geleitete „Wiener Institut“, das vergeblich den Versuch unternahm, an die Evangelisch-Theologische Fakultät angegliedert zu werden, wurde bereits unter dessen Nachfolger Karl Schwarz im Jahr 2000 an die Comenius-Universität in Pressburg/Bratislava übersiedelt, um von dort – in enger Kooperation mit dem von Rektor Peter Kónya (*1966) geleiteten Exzellenzzentrum für sozial- und kulturgeschichtliche Forschung an der Universität Prešov mit der dort herausgegebenen Zeitschrift Historia Ecclesiastica seinem spezifischen Forschungsauftrag nachzukommen.
Mit dem Jahrbuch 2005 traten Leeb als Präsident und Schwarz als Vizepräsident ihr Amt an; es war Bischof Knall zum 75. Geburtstag und Professor Barton zum 70. Geburtstag als Festgabe gewidmet. Mit dem Jahrbuch 2007 wurde die bewährte Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Presseverband beendet, und es erfolgte der Wechsel zur Evangelischen Verlagsanstalt in Leipzig. Hintergedanke dieses Wechsels war die erhoffte verstärkte Wahrnehmung in Deutschland und im internationalen Fachdiskurs. Zudem wurden bei den Jahrbüchern thematische Schwerpunktsetzungen vorgenommen, die es ermöglichten, Forschungslücken gezielt aufzugreifen und zu schließen. Auffallend in dieser Ära ist das zunehmende Interesse der Profangeschichte am Protestantismus in Österreich, zu ersehen an zahlreichen interdisziplinären Lehrveranstaltungen mit dem „Institut für Geschichte“ und dem „Institut für Österreichische Geschichtsforschung“.
2008 trat der Kirchenhistoriker Wolfgang Wischmeyer (*1944) in den Vorstand ein, ihm folgten 2014 der Fresacher Museumskustos Alexander Hanisch-Wolfram/Alexander Bach (*1977) und Pfarrer Dietmar Weikl-Eschner (*1978), 2015 die Kirchenhistorikerin Astrid Schweighofer (*1979), 2018 Pfarrerin Angelika Petritsch (1982–2019), der Kirchenhistoriker Leonhard Jungwirth (*1989) und der Kirchenhistoriker Frank Hinkelmann (*1967). Der Rücktritt des Präsidenten Leeb und der Tod des langjährigen Kassiers Ernst Hofhansl (2021) sowie von Angelika Petritsch (2019) stürzten die Gesellschaft und ihren Vorstand in eine vorübergehende personelle Bedrängnis: Das als Vizepräsident zurückgetretene Vorstandsmitglied Schwarz übernahm die Geschäftsführung und gab die beiden Jahrbücher 2020 – als Festgabe für Ernst Hofhansl zum 75. Geburtstag – und 2021 heraus.
Das Jahrbuch 2022, das seit diesem Jahr von wechselnden Redaktionsteams herausgegeben wird, zeigt die Veränderungen im Vorstand folgendermaßen an: Als Präsidentin fungiert die seit 2023 habilitierte Kirchenhistorikerin Astrid Schweighofer, als Vizepräsident Bischof i.R. und Honorarprofessor Michael Bünker (*1954), als Schriftführerin Ingrid Vogel, als Kassier der Archivar der Evangelischen Kirche in Österreich Johannes Leitner (*1982) sowie als weitere Vorstandsmitglieder Pfarrer Andreas Paul Binder (*1993), die Historikerin Martina Fuchs (*1966), die gemeinsam mit Schweighofer das Jahrbuch 2016/2017 Reformationszeit und Protestantismus im österreichischen Gedächtnis herausgab, weiter Pfarrerin Rahel Christine Hahn (*1975), die Patristikerin Uta Heil (*1966), Hinkelmann, Jungwirth, der Fachinspektor für den Religionsunterricht Siegfried Kröpfel (*1983), Merz und Trauner. Letzterem ist ein Gesamtverzeichnis des Jahrbuchs zwischen 1880 und 2023 zu verdanken, das an das 1963 erschienene Register von Barton und Spitzer anschließt. Zum Ehrenmitglied wurde Karl W. Schwarz gewählt.
Zuletzt erschien im Jahr 2023 als Sonderband des Jahrbuchs eine Festschrift zum 65. Geburtstag von Rudolf Leeb, herausgegeben von Jungwirth und Schweighofer.
Der Gesellschaft wünsche ich zu ihrem Jubiläum im Jahr 2024 Erfolg, zustimmendes Echo und reichen Segen.